

Buchtipp: Jutta Estel, in die blaue Zukunft
Die Deutsche Demokratische Republik steckt noch in den Kinderschuhen, da kommt ein Mädchen mit Namen Judith zur Welt. Es wächst in einer Familie mit vier weiteren Geschwistern auf. Die Härte und Ungerechtigkeit des Vaters, die Lieblosigkeit der Mutter halten das Mädchen nicht davon ab, lustig und ein wenig keck in die Welt zu schauen. Oft ist das Leben im elterlichen Haus für sie unerträglich und unverständlich. So geschieht es, dass jenes Mädchen nach Abschluss der Lehre auf der Suche nach Glück, Liebe und Vertrauen in die Fremde geht. Jutta Estel, 1953 in Magdeburg geboren, arbeitete als Chemiefacharbeiterin, als Rinderzüchterin, als Krankenschwester und Altenpflegerin. In ihrem ersten Buch „90 Tage Achterwasser“ hatte sie ihre Erfahrungen aus der Altenpflege geschildert. Mit „In die blaue Zujunft“ legt sie ihr zweites Buch vor, das den Leser mit den Augen eines heranwachsenden Mädchens in die Frühzeit der DDR führt.
Jutta Estel, In die blaue Zukunft, Projekte Verlag halle, 2008, ISBN: 978-3-86634-452-5, 189 Seiten, € 18,50