

Die Zeiten, in denen die Rückkehr aus dem Urlaub durch den Blick auf die Handy-Rechnung noch zusätzlich versalzen wurde, gehören der Vergangenheit an. Die EU hat eine drastische Senkung der Gebühren für Handy-Auslandstelefonate, der so genannten Roaming-Gebühren, beschlossen. Die Senkung tritt noch in diesem Sommer in Kraft.
In allen 27 EU-Staaten gelten demnach ab jetzt verbindliche Obergrenzen für grenzüberschreitende Handy-Telefonate. Wer aus dem Ausland anruft, zahlt demnach jetzt höchstens 49 Cent pro Minute, wer im Ausland ein Gespräch annimmt, maximal 24 Cent. In den kommenden Jahren sinken die Gebühren noch mal etwas.
Die zuständige EU-Kommissarin Viviane Reding lobte die Entscheidung, die für EU-Verhältnisse in Rekordzeit zustande gekommen ist: nur zehn Monate brauchten Ministerrat, Kommission und Parlament, um sich auf die neuen Tarife zu einigen. „Europas Binnenmarkt ist grenzenlos“, so Reding, die für Kommunikation zuständig ist, „jetzt auch für das mobile Telefonieren.“
Die Roaming-Verordnung gilt zunächst für drei Jahre. Die Mobilfunk-Anbieter müssen ihre Kunden auf die neuen Gebühren hinweisen. Werden dann zusätzliche Sonder- oder Wahltarife angeboten, muss sich der Kunde innerhalb von drei Monaten entscheiden. Sonst tritt der Euro-Tarif automatisch in Kraft.
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Höchstbetrag für im Ausland ausgehende Anrufe |
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Höchstbetrag für im Ausland eingehende Anrufe |
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Höchstbetrag des Großkundenentgelts |
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