
1946 wurde in der britischen Besatzungszone das „Wirtschaftswissenschaftliche Institut“ (WWI) gegründet. Es knüpfte an die bereits 1926 begründete Forschungsstelle der freien Gewerkschaften, der SPD und der Konsumgenossenschaften an.
Von Anfang an waren das WWI und seine Mitarbeiter bestrebt, Beiträge aus sozial- und wirtschaftswissenschaftlicher Sicht zur Verbesserung der Lage der Arbeitnehmer zu liefern. Das WWI war ein wichtiger Baustein zur Wiederbegründung freier Gewerkschaften nach dem Krieg. 1972 änderte es seinen Namen in "Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut (WSI)", seit 1995 ist es in die Hans-Böckler-Stiftung des DGB integriert. Der vorliegende Band versammelt zahlreiche aktuelle Beiträge heutiger und früherer Mitarbeiter des WSI. Sie beleuchten die Forschungsaktivitäten des WSI in ihrem gesamten Spektrum – von Arbeitsmarkt bis Wohlfahrtsstaat.
Claus Schäfer / Hartmut Seifert (Hrsg.): Kein bisschen leise: 60 Jahre WSI, 400 Seiten;
VSA-Verlag Hamburg, 2006, € 16.80